Kognitive Integrität und verantwortungsvoller Einsatz von KI am Arbeitsplatz – KICH Meinungsumfrage

Die folgende Umfrage soll erfassen, wie die Befragten die Fragen zur kognitiven Integrität, dem verantwortungsvollen Einsatz von KI und dem Schutz einer unterbrechungsfreien, produktiven Arbeit am Arbeitsplatz sehen. Der Fragebogen ist kein Unterstützungsformular, sondern eine strukturierte Meinungsumfrage: Neben der grundlegenden Zustimmung werden auch praktische Bedenken, Implementierungsbedingungen und die Möglichkeiten von Pilotanwendungen untersucht.

Die Fragen folgen der Logik von KICH, die die kognitive Integrität als operatives Thema behandelt und einen klaren Rahmen dafür bietet, wo KI helfen kann, wo menschliche Kontrolle erforderlich ist und welche Entscheidungen nicht delegiert werden können.

Skaleneinstellung: Auf einer Skala von 1 bis 5:1 = stimme überhaupt nicht zu / ist überhaupt nicht wichtig / ist überhaupt nicht typisch - 5 = stimme voll und ganz zu / ist sehr wichtig / ist voll und ganz typisch

Ergebnisse sind nur für den Autor verfügbar

1. In welcher Rolle beantworten Sie hauptsächlich?

2. An welche Größe von Organisation denken Sie bei der Beantwortung?

3. Inwieweit ist der Einsatz von generativen KI-Tools in Ihrer Organisation präsent?

4. Stimmen Sie zu, dass eine der Aufgaben des Arbeitsplatzes der Schutz des selbstständigen Denkens, der Aufmerksamkeit und der menschlichen Urteilsfähigkeit auch in einem algorithmischen Umfeld ist?

5. Stimmen Sie zu, dass kognitive Integrität nicht als Wohlergehensfrage, sondern als operative und entscheidungsqualitative Frage behandelt werden sollte?

6. Bitte beschreiben Sie, wenn Sie weitere Anmerkungen zu den vorherigen beiden Fragen haben.

7. Stimmen Sie zu, dass die Organisation schriftlich festhalten sollte, in welchen Arbeitsprozessen die Nutzung von KI empfohlen, bedingt erlaubt oder verboten ist?

8. Halten Sie es für akzeptabel, dass Mitarbeiter in bestimmten Rollen eigene schriftliche Protokolle zur Nutzung von KI erstellen?

9. Stimmen Sie zu, dass der Einsatz von KI in bestimmten Entscheidungen untersagt sein sollte, beispielsweise bei der endgültigen Entscheidung zur Einstellung, Entlassungen, Gehalts- und Bonusbegründungen oder wesentlichen Teilen strategischer Entscheidungen?

10. Was ist Ihr größtes Anliegen bezüglich der Regulierung des Einsatzes von KI in dieser Art?

11. Wie wichtig halten Sie es, dass auf Unternehmensebene ausgewiesene Deep-Work-Zonen, ruhige Meeting-Tage oder ruhige Chat-Zeiträume eingerichtet werden?

12. Stimmen Sie zu, dass die Organisation geschützte Zeiten für ununterbrochene, produktive Arbeit bereitstellen sollte?

13. Wie sehr sehen Sie derzeit das Problem von kontinuierlichen Unterbrechungen, der Benachrichtigungslärm und übermäßiger Besprechungsbelastung in Ihrer eigenen Organisation?

14. Was ist die tägliche operative Änderung, die die Qualität der produktiven Arbeit am meisten verbessern würde?

15. Halten Sie es für akzeptabel, dass die Organisation zu diagnostischen Zwecken die Konzentrationskapazität, die kritisch-analytischen Fähigkeiten oder den Zustand der Bedingungen für Deep Work misst, vorausgesetzt, dies steht nicht im Zusammenhang mit Gehalt, Disziplinarmaßnahmen oder Stigmatisierung?

16. Stimmen Sie zu, dass Institutionen anonyme, aggregierte jährliche Prüfberichte über die Schlüsselindikatoren der kognitiven Integrität erstellen sollten?

17. Was ist Ihr größtes Anliegen in Bezug auf das Mess- und Prüfsystem?

18. Wie gerechtfertigt halten Sie es, dass die KICH-Logik in der Auswahl, beim Onboarding, in der Leistungsbeurteilung und im Führungsprozess erscheint?

19. Stimmen Sie zu, dass die Führungskräfte auch eine persönliche Verantwortung für die kognitive Integrität ihres Teams tragen sollten?

20. Sehen Sie einen geschäftlichen Vorteil in der Messung der kognitiven Integrität und der Einführung einer Deep-Work-Struktur?

21. In welchem HR-Prozess wäre es am nützlichsten, diesen Rahmen zuerst zu implementieren?

22. Wie sehr würden Sie unterstützen, dass es zuerst nur als experimentelles Programm in freiwilligen Organisationen startet?

23. Halten Sie es für akzeptabel, dass das Programm zusätzliche Ressourcen für Schulungen, organisatorische Umstrukturierungen und die Anpassung von Zeitrahmen benötigt, wenn langfristig bessere Entscheidungen und Geschäftsergebnisse erwartet werden?

24. Welchem Implementierungsweg würden Sie eher zustimmen?

25. Wenn Sie eine Sache im vorgeschlagenen KICH-Rahmen unbedingt ändern würden, was wäre das?

26. Haben Sie irgendwelche weiteren Anmerkungen oder Vorschläge zum Schutz der kognitiven Integrität am Arbeitsplatz?

Danke, dass Sie den Fragebogen ausgefüllt haben. Die Antworten werden anonymisiert gesammelt, anonym verarbeitet, und die Ergebnisse werden in einer öffentlichen Zusammenfassung veröffentlicht. Damit haben Sie auch dazu beigetragen, dass eine sachliche gesellschaftliche Diskussion über den Schutz der kognitiven Souveränität am Arbeitsplatz entsteht.